Wandern, Reiten, Radeln

Über verschiedene Landschaftstypen erstreckt sich ein Wanderwegenetz durch die Samtgemeinde Horneburg, gekennzeichnet durch unterschiedliche Landschaftstypen des norddeutschen Flachlandes:

  • Das Geestgebiet
  • Der Geestrand zum Urstromtal der Elbe
  • Das Flusstal der Aue von Horneburg bis Harsefeld
  • Das Moorgebiet (heute entwässert und kultiviert).
  • Die Elbmarsch ( Altes Land)

Das Nebeneinander von Landschaftstypen , wie z. B. Geest, Auetal und eine Wanderung in das Alte Land, sind für den Wanderer erlebnisreich.
Es werden durch Markierungen acht Hauptwanderwege angeboten, die durch Wegmarkierungspfosten (ca. 75 cm hoch) gekennzeichnet sind. Die Pfosten sind mit der jeweiligen Wanderwegeziffer (1-8) mit Richtungsangaben (schwarzer Pfeil auf weißem Grund) gekennzeichnet.


Archäologischer Wanderpfad "Nekropole Daudick"


Buschteiche Dollern

Eiszeiten, Wind und Wasser, im späteren Gefolge auch der Dollerner Bach gestalteten im Verlauf vieler Jahrtausende einen charakteristisch gekerbten Einschnitt im Geestkliff, in dem der Mensch durch Aufstau eine Teichkette aus drei unterschiedlich großen Teichen schuf. Ihr kommt neben seiner Größe zusätzliche Bedeutung zu, da es sich doch um einen der am stärksten profilierten Einschnitte mit noch ausgedehnten Wasserflächen handelt. Heute liegen die Buschteiche in einem kleinen, dicht bewaldeten Tälchen mitten in Dollern. Ein kleines Wegenetz lädt zu einem Spaziergang an den Teichen ein. Die Wälder hier sind vermutlich die ältesten, teilweise sogar durchgängig bewaldeten Standorte am Geestrand zwischen Stade und Horneburg. Oberhalb der Teichkette nahm eine Wiese 20 Jahre nach der Nutzungsaufgabe eine hervorragende Entwicklung zu einem nach Niedersächsischen Naturschutzgesetz (§28a NNatG) besonders geschützten Biotop mit Röhrichten, Flutrasen und nassen Weidegebüschen.


Schlosspark Agathenburg

Ursprünglich gehörte zum Landsitz der Grafen von Königsmarck ein großer Barockgarten. Dieser lag unterhalb des Schlosses in der Marsch, war quadratisch angelegt und durch Wasserläufe sowie Nutz- und Zierpflanzen gegliedert. Im letzten Jahrhundert ist der sog. "Große Garten" Weideland und der Bahnlinie gewichen.

 

Südöstlich des Schlosses befinden sich ein alter Baumgarten und zwei Fischteiche. Oberhalb der Teiche befindet sich die Familiengruft des Amtmannes Melchior Siegfried Hofmeister.

Sumpfcalla in den Moorwettern am Hinterdeich.jpg
Sumpfcalla in den Moorwettern am Hinterdeich.jpg

Mit der Erbauung des Schlosses entstanden zugleich ein Torhaus, Marstall, Brauerei und Wohnungen für die Dienerschaft. Die Lage dieser Gebäude ist heute in der Gestaltung des Vorplatzes wieder sichtbar. Parallel zum Vorplatz erstreckt sich ein Blumengarten mit landschaftstypischen Bauerngartenstauden, der nach barockem Vorbild angelegt wurde.


Die Wanderwege  und Informationen darüber finden Sie auch ausführlich in den Broschüren in unserem Downloadbereich.