Bäuerliches Hauswesen Bliedersdorf

Veranstaltung am Schafstall
Veranstaltung am Schafstall

Bäuerliche Kultur - authentisch für die Nachwelt erhalten und gepflegt.

 

Anfang 2000 gründete ein Dutzend begeisterter Bliedersdorfer den Verin, der sich zum Ziel macht, bäuerliche Gebäude und Lebensart zu erhalten und zu pflegen. 

 

Der Schafstall, das Backhaus, die verschiedenen Nebengebäude und die reivolle Gartenanlage sind Mittelpunkt für die verschiedenen Möglichkeiten auf dem Gelände. Eine Schmiede und eine Durchfahrtsscheune erweitern seit 2009 das Ensemble.

Download
Das Bäuerliche Hauswesen Bliedersdorf
Die offizielle Broschüre Horneburgs zum Bäuerlichen Hauswesen.
Bäuerliches Hauswesen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 622.3 KB

Heimatstube Bliedersdorf

Im Ortskern von Bliedersdorf ist die Heimatstube in einem ehemaligen Kuhstall eines Zweiständerhauses im Gebäude Hauptstraße 49 untergebracht.

 

In Eigenarbeit einer kleinen Gruppe und mit Unterstützung der Samtgemeinde Horneburg konnte die Idee, ein kleines Heimatmuseum zu gründen, verwirklicht werden. Die dokumentarische Darstellung der Entstehungsgeschichte dieser Heimatstube wird den BesucherInnen im Vorraum durch Bild und Schrift nahe gebracht.

 

Insgesamt werden 1.000 Exponate, Gegenstände aus dem Leben der Vorfahren aus Bliedersdorf, vorgestellt.

 

Ausstellunsggegenstände
Ausstellunsggegenstände

Alle Exponate sind inventarisiert, nummeriert und wurden einzeln jeweils auf einer Karteikarte mit einer Fotoaufnahme nachgewiesen. Wegen der großen Nachfrage, einzelne Gegenstände als Leihgabe für Ausstellungen in anderen Museen zur Verfügung zu stellen, ist dieser Nachweis unerlässlich. Ebenfalls dient die Kartei zur Überwachung der Eigentumsverhältnisse, wobei das Gros der Gegenstände sich im Eigentum der Heimatstube befindet.

 

Die Heimatstube verfügt über eine umfangreiche historische Fotosammlung mit Aufnahmen, die das dörfliche Leben der Gemeinde Bliedersdorf betreffen. Die Fotos werden im laufenden Wechsel gezeigt.

Die ehemaligen Kuhkrippen konnten zu Ausstellungsnischen umgestaltet werden, wodurch die Exponate jeweils bestimmten Anwendungsbereichen zugeordnet werden konnten. So sind bäuerliche Gerätschaften, Objekte vom Torfstechen und Heidehauen sowie vom Schlachten und Brotbacken, Geräte und Werkzeuge von Schmiedehandwerk und vieles mehr aus dem ländlichen Haushalt zu sehen.

 

In der Heimatstube besteht die Möglichkeit alle Exponate sehr übersichtlich darzustellen und durch die ehrenamtlichen BetreuerInnen erklärend vorzustellen, so dass alle BesucherInnen immer wieder voll begeistert und dankbar sich mit einer kleinen Spende und die Eintragung im Gästebuch verabschieden. Die aufkommenden Spenden werden überwiegend zum Erwerb von noch nicht im Besitz der Heimatstube befindlichen Exponate verwendet.

 

Öffnungszeiten sind regelmäßig an Sonntagen oder nach Vereinbarung auch wochentags. Die meisten Gruppen - Schulen, Wandergruppen, Vereine, Familiennachmittage usw. - kommen nach Vereinbarung an Werktagen; sie verbinden das Angebot des Heimatstubenbesuches auch gerne mit einer Besichtigung der altehrwürdigen Feldsteinkirche.